Die Idee

...des Hochbeetes ist eine sehr alte, aber mit der Zeit in Vergessenheit geratene. Die einfachste Form sind aus Mist- und Komposthaufen „gewachsene“, mit einfachen Holz oder Stein abgegrenzte Beete.

Diese Technik ist z.B. bei alten Klöster- und Bauerngärten zu sehen. Doch ist die Erhöhung meist so gering, dass man sich weiterhin bücken muss.

 

Das Hauptziel des Hochbeetes von Heute ist unter anderem überflüssiges, schädigendes Bücken während der Gartenarbeit zu vermeiden. Erreicht werden soll ein ergonomisch gesundes Arbeiten in angenehmer Position. 

Das Hochbeet ist aus verschiedenen Schichten verrottbaren Materials aufgebaut. Bei der Verrottung wird Wärme freigesetzt und die Bodentemperatur erhöht sich, im Vergleich zum Flachbeet, um bis zu 5°C.

Das Pflanzenwachstum wird gefördert und es kann früher und üppiger geerntet werden. Durch das jährliche Nachsitzen des Erdreichs kann frischer Kompost nachgefüllt werden, was eine Belebung des Bodens zur Folge hat.

 

Das Hochbeet wird zur optimalen Ausnutzung des Sonnenlichtes in Nord - Süd - Richtung angelegt. Das Anlegen sollte im Frühjahr oder im Herbst erfolgen.


Allgemein gilt: Die Ernteerträge sind bis zu dreimal so hoch wie bei normalen Beeten, ohne das zusätzlicher Dünger eingesetzt werden muss.